spielecht nachhaltig

Entweder Peak Oil. Das Spiel! oder Identitätenlotto. Ein Spiel quer durchs Leben wird, soweit wir wissen, das am zweitnachhaltigsten produzierte Brettspiel am Spielemarkt für Gemeinschaftsspiele sein! Den ersten Rang hat uns wahrscheinlich kürzlich Ecogon abgelaufen, obwohl die Produktion der Schachtel bei der ökologischen Produktion ein Knackpunkt ist und die von Gaiagames dazu nichts sagen.

Wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere Spiele so nachhaltig und fair wie möglich zu produzieren.

Wir orientieren uns an:

  • unseren eigenen Werten eines am Gemeinwohl orientierten Lebens
  • unserem derzeitigen Wissen über Nachhaltigkeit
  • unserem eigenen Nachdenken über Nachhaltigkeit
  • Nachhaltigkeits- und Fairtrade-Siegeln und Zertifikaten
  • Nachhaltigkeitsberichten der Produzenten
  • persönlichen Gesprächen mit den Produzenten
  • Hinweisen Dritter

Dazu verfolgen wir auch die Vorschläge zu allgemeinen Kriterien- und Indikatorenkatalogen wie bspw. aus dem Frankfurt-Hohenheimer-Leitfaden (FHL) und der Gemeinwohlökonomie (GWÖ). Darüber hinaus orientieren wir uns in der Kommunikation, Kooperation und Entscheidungsfindung an der Gewaltfreien Kommunikation (GfK), dem Systemischen Konsensieren und der Soziokratie.

Glücklicherweise konnten wir für eine Zusammenarbeit mit uns Hersteller gewinnen, die bei der Produktion des Spielmaterials auf ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit achten. Hier listen wir die Einzelkriterien der Produktion auf:

Holzerzeugnisse

  • regionale, nachhaltige Holzwirtschaft
  • Farben auf Wasserbasis

Papier- und Druckerzeugnisse

  • Druckfarben auf Pflanzenölbasis, schadstofffrei
  • Druckplattenentwicklung
  • Altpapieranteile
  • nachhaltige Holzwirtschaft
  • Öko-Energie

Stoffbeutel

  • GOTS-Zertifikat

Plastikbeutel

  • kompostierbares Plastik aus Maisstärke
    Agro- und Bioplastik ist unserer Meinung nach zurecht umstritten. Einen Debattenbeitrag zum Thema Non-Food-Produkte, insbesondere Agro- und Biotreibstoffe aus Nahrungspflanzen findest Du hier. Wir sind gegenwärtig nicht grundsätzlich gegen Bioplastik eingestellt, sehen aber das Problem des sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltigen Anbaus der Basispflanzen. Wir haben uns für Sortierhilfen aus Bioplastik entschieden, weil wir dem Aufbau eines alternativen, erdölfreien und ökologisch konsistenten Kunststoffmarkts eine Chance geben möchten.

Die hier angekündigten sowie weitere, genauere Informationen werden wir nach und nach transparent zur Verfügung stellen, sobald die Produktion unseres ersten Spiels anläuft. Wir vermuten, dass eine nachhaltige Produktionsweise in unserer Wirtschaft endgültig nur durch die Offenlegung der Produktionsbedingungen über die ganze Wertschöpfungskette möglich sein wird. Einstweilen legen wir nicht alle Informationen offen, sondern entwickeln diesen Bereich innerbetrieblich fortwährend weiter. Zu diesem Schritt haben wir uns entschlossen, weil eine vollkommene Transparenz gegenwärtig nicht marktüblich ist und wir vorsichtsshalber zuerst ausreichend Betriebskapital aufbauen wollen, um unserem spielecht Spieleverlag und unserem nachhaltigen Verlagskonzept eine erfolgversprechende Startchance am Markt zu bieten.

Sollte es andere Brettspiele (nicht Kinderspielzeug) geben, die wir noch nicht kennen und ähnlich nachhaltig und fair produziert werden, mailt uns diese Info bitte!

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